Am 25. Januar fand der diesjährige Wintersporttag der Sophie La Roche-Realschule und des Alfred-Amann-Gymnasiums Bönnigheim statt. Um 5.30 Uhr trafen sich 52 Schüler und fünf Lehrer der beiden Schulen, nach der Verladung des Materials ging es eine Viertel Stunde später los. Unsere Busfahrerin brachte uns ohne Stau nach Oberstorf ans Fellhorn, wo wir gegen 9.15 Uhr ankamen. Schnell waren die Skier und Snowboards ausgeladen und die Liftkarten verteilt.
Als wir oben aus der Gondel stiegen, empfing uns Sonnenschein bei knackigen minus zehn Grad. Die 18 Realschüler aus den Klassen sechs bis zehn verteilten sich auf zwei Gruppen, die dann mit Frau Ballat und Herrn Nägele die ersten Abfahrten bei perfekten Schneebedingungen in Angriff nahmen. Es zeigte sich schnell, dass alle Teilnehmer ihre Skier und Snowboards gut beherrschten, so dass man nie lange auf andere warten musste. Zuerst fuhren wir die Lifte auf der deutschen Fellhornseite, ab etwa 11 Uhr ging es dann über die Grenze auf die österreichische Kanzelwandseite. Dort fuhren wir die lange Talabfahrt bis nach Riezlern ins Kleine Walsertal. Dies machte den Gruppen so viel Spaß, dass wir oben angekommen noch einmal diese längste Abfahrt des Skigebiets nahmen.
Gegen 12.30 Uhr trafen wir uns an der Mittelstation des Fellhorns mit allen Teilnehmern zur Mittagspause. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man bei mittlerweile etwas angenehmeren Temperaturen sogar draußen sitzen um etwas zu essen. Anschließend konnten die Schüler in Gruppen von mindestens drei Leuten unabhängig im Skigebiet unterwegs sein. Die Lehrer waren ebenfalls auf den Pisten präsent, so dass man sich immer wieder sah.
Wie vereinbart fanden sich alle um 15.30 Uhr wieder am Parkplatz im Tal ein. Nur fünfzehn Minuten später war alles verladen und wir konnten wieder Richtung Heimat starten. Auch die Fahrt nach Bönnigheim verlief ohne Stau, so dass wir um 19.15 Uhr wieder am Parkplatz der Schule ankamen. Alle Teilnehmer haben sich mustergültig verhalten und waren absolut zuverlässig, deshalb gab es noch ein großes Lob von den Lehrern. Kein Teilnehmer hatte sich verletzt, so dass alle zwar müde aber sehr zufrieden von ihren Eltern abgeholt werden konnten. Der Wintersporttag 2019 war eine tolle Veranstaltung, wir freuen uns schon auf die nächste Auflage im kommenden Jahr.
Die 5ten und 6ten Klassen der Sophie La Roch-Realschule und des Alfred Amann Gymnasiums trugen am 18.12.2018 wieder das traditionelle Weihnachtsturnier aus.
– ein Bericht von Celina Storz und Saskia Schmidt, 10Rb
Geschichte
des Lagers
Die Verfolgung und Vernichtung der Juden ist bis heute
ein sehr bedrückender Abschnitt deutscher Vergangenheit. Die Juden aus
verschiedenen Ländern (z.B. Polen, Frankreich, Deutschland…), wurden von den
Nationalsozialisten verfolgt und vernichtet.
Sie kamen in Konzentrationslager oder Arbeitslager wie das KZ-Vaihingen/Enz. Dieses KZ war von August 1944 an ein Arbeitslager für KZ-Häftlinge und wurde im November 1944 in ein Kranken- und Sterbelager umgewandelt. Die arbeitsfähigen Häftlinge wurden in andere Lager verlegt.
Die Medieninstallation
Säulen mit den Namen der Opfer
Auf dem Ehrenfriedhof
Mit dem ersten Transport kamen 2188 zumeist polnische
Juden nach Vaihingen. Die Häftlinge mussten täglich harte Arbeit leisten. Der
Alltag begann um 4 Uhr morgens. Bei einem sehr frühen Apell wurden sie gezählt.
Danach mussten sie unter anderem in einem Steinbruch arbeiten. Dort hatten sie z.B. die Aufgabe Bausteine
und Materialien vom oberen Rand des Steinbruchs herunter auf das Fundament der
zu erbauenden Fabrik zu bringen. Es sollten Messerschmitt-Flugzeuge produziert
werden.
Die Häftlinge bekamen während des Tages sehr wenig zu
essen, wodurch sie sehr abmagerten. Selten bekamen sie heimlich etwas von den
Bürgern zugesteckt. Manche
kamen durch die schwere Arbeit und dem wenigen Essen ums Leben.
Die meisten starben aber wegen der völlig unzureichenden Hygiene, der Schikanen
und hochansteckender Krankheiten ab November 1944, als das Lager ein Krankenlager wurde. Im Februar 1945
wurde Flecktyphus ins Lager eingeschleppt. Die Sterberate stieg auf 33 Tote pro
Tag.
Bis zur Befreiung wurde die Häftlinge oft sich selbst
überlassen, medizinische Hilfsmittel gab es kaum. Anfang April 1945 wurde das
Lager durch die französischen Truppen befreit.
Mit den Tätern geschah nicht sehr viel. Es gab einen
großen Prozess im Jahre 1947. Dort wurden 42 SS-Leute der Wachmannschaften
vieler Außenlager des KZ-Natzweiler angeklagt. Nach einem 7-wöchigen Prozess
wurden 10 zum Tode verurteilt, 8 Täter wurden frei gesprochen und die anderen
wurden zu Zwangsarbeit verurteilt. Einen weiteren Prozess gab es gegen einen Täter,
der im Steinbruch Aufseher war. Er wurde wegen starker Körperverletzung zu 8
Monaten Haft verurteilt.
Die
KZ-Gedenkstätte in Vaihingen/Enz mit dem Ehrenfriedhof
Die KZ Gedenkstätte in Vaihingen/Enz hat es sich zur
Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren und ihnen zu gedenken. In Gedenkfeiern
versucht sie dies umzusetzen und vor allem die Ereignisse bewusst in die
Öffentlichkeit zu befördern. Die Gedenkstätte möchte die jungen Menschen über
das grausame und unmenschliche Nazisystem aufklären. Bücher, Artikel,
Broschüren und Filme werden veröffentlicht, um die Schicksale der Insassen zu
verdeutlichen.
In der Gedenkstätte
Vaihingen/Enz gibt es neben den Friedhof und neben dem KZ, auch das
denkmalgeschützte Fundament der Bade- und Entlausungsbaracke. Dort wird mit
Hilfe einer Medieninstallation die Geschichte des Lagers nachgezeichnet. Als
die Gedenkstätte gegründet wurde, war es auch das Ziel, diese Orte zu erhalten.
Auf dem Gelände des heutigen Friedhofs, auf dem 1.267
Opfer begraben sind, gab es früher 13 Massengräber. Es wurden große Löcher,
gegraben, in die die Toten aufeinandergelegt wurden.
Im Jahre 1954 exhumierte eine Gräberkommission die 13
Massengräber mit ca. 1.488 Leichen. 220 Leichen wurden identifiziert und in ihr
Heimatland überführt, der Rest der Opfer wurde auf dem Friedhof Vaihingen/Enz
1958 bestattet.
Kontakt mit überlebenden Zeitzeugen und
Angehörigen
In der heutigen Zeit gibt es auch noch Zeitzeugen aus dieser bedrücken Zeit,
was sehr wichtig und wertvoll ist. Unter ihnen Wendelgrad von Staden, sie
schrieb das Buch „Nacht über dem Tal“, in dem die Geschichte des Lagers und
dessen Insassen erzählt wird.
Ein
wichtiger Punkt für die Gedenkstätte ist der regelmäßige Kontakt mit
überlebenden Zeitzeugen und ihren Angehörigen.
Die
Gedenkstätte Vaihingen/Enz hatte nach ihrer Gründung mehrere Treffen mit
Zeitzeugen. Zuletzt, zwischen dem 8. und dem 12. April 2015 kamen 8 der
Überlebenden mit ihren Angehörigen, in die Gedenkstätte Vaihingen/Enz zu
Besuch. Auch davor gab es schon Besuche von Überlebenden, wie im Jahre 2001.
Dort reisten die ehemaligen Häftlinge, aus 9 Nationen mit ihren Angehörigen an.
Im Jahre 2005 gab es in der Gedenkstätte Vaihingen/Enz einen wiederholten
Besuch von Menschen aus 7 Nationen. Diese Treffen waren immer im Zeitraum
des Jahrestags der Befreiung – dem 7. April.
Warum uns der Gedenkstättenbesuch wichtig ist
Uns ist es wichtig mehr über das Thema zu erfahren. Auch
wenn es ein sehr grausamer Punkt in der Geschichte ist, finden wir, dass auch
die Jugend über dieses Thema Bescheid wissen sollte.
Uns ist es ebenfalls wichtig, dass Gedenkstätten oder
ehemalige Konzentrationslager heute noch erhalten sind, um trotz der
Grausamkeit mehr darüber zu erfahren.
Was damals passiert ist, empfinden wir als eine
sehr schlimme Zeit, und wir hoffen dass so etwas nie wieder geschieht.
Auch in diesem Jahr haben die SchülerInnen der SLRRS wieder einen Kalender mit Werken aus dem Kunstunterricht gestaltet. Die dekorativen Wandkalender sowie kleinformatige Tischkalender können ab sofort bei der SMV erworben werden.
Im Rahmen der Suchtprävention war am Freitag, 12. Oktober wieder die „Wilde Bühne“ Stuttgart zu Gast um gemeinsam mit unseren 8. Klassen zwei Theaterstücke auf die Bühne zu bringen. Ehemals abhängige Menschen machen mit ihrer theaterpädagogischen Arbeit, in die ihre persönlichen lebensgeschichtlichen Erfahrungen einfließen, eine außergewöhnlich authentischen Art der Prävention. Gefördert und unterstützt wurde das Projekt durch die Polizei.
Am Freitag, 5. Oktober fand die diesjährige Schulversammlung der SLRRS in der Turn- und Festhalle statt. Nachdem die SMV einen Einblick in ihre Projekte des vergangenen Jahres und die Vorhaben für das kommende Schuljahr gegeben hatte, stellten sich die Schülersprecherkandidaten vor.Im Anschluss wählten alle SchülerInnen ihre Vertreter in geheimer schriftlicher Wahl, während die KlassensprecherInnen den ganzen Vormittag an neuen Projekten feilten. Wir gratulieren zur Schülersprecherwahl 2018/19 Sinan Özkan (Kl. 9Rd), Saskia Schmidt (Kl. 10Rb), Johanna Drevensek (Kl. 8Ra) und Philipp Muth (Kl. 10Rb).
ein Schlüssel zu schulischem oder beruflichen Erfolg ist unter anderem Selbstdisziplin. Mit Marc Gassert, dem weißen Shaolin, konnte unsere Elternberätin Frau Drevensek einen hochkarätigen Referenten zu diesem Thema gewinnen. In seinen Vorträgen
lernen wir die Wirkungsmechanismen von Selbstdisziplin kennen.
werden Tipps, Tricks und Tools vorgestellt, um unserem eigenen inneren Schweinehund, unseren Versagensängsten und unserer Faulheit besser gewappnet gegenübertreten zu können.
Durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins können wir an der Realschule und am Gymnasium in Bönnigheim deshalb zwei Mottotage zu diesem wichtigen Thema durchführen.
Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 10 werden im Laufe des Vormittags einen einstündigen Vortrag erleben. Für alle Eltern und weitere Interessierte bietet sich dann die Gelegenheit in einer Abendveranstaltung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Elternbrief.
Elternbeirat und Schulleitung freuen sich, Sie am Dienstag, 02. Oktober 2018 in der Turn- und Festhalle begrüßen zu dürfen. Beginn der Veranstaltung ist um 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr). Eintrittskarten zum Preis von 5,- €/Karte können in begrenzter Anzahl direkt an der Abendkasse erworben werden. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme an den Vormittagsveranstaltungen kostenlos.
Für alle Klassen der Stufen 6 bis 10 beginnt der Unterricht wieder am
Montag, 10. September 2018 um 08:25 Uhr. Die Begrüßung findet in gewohnter Weise für alle Schülerinnen und Schüler in der Aula in Bau IV statt.
Die Einschulung der Klassenstufe 5 findet dann
am Dienstag, 11. September um 09:30 Uhr statt. Wir freuen uns dann ganz besonders die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern der neuen 5. Klassen in der Aula in Bau IV begrüßen zu dürfen. Nach einem kurzen gemeinsamen Auftakt in der Aula werden die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer die Schüler zu den ersten gemeinsamen Schulstunden in die Klassenzimmer begleiten. Unterrichtsschluss ist dann um 12:00 Uhr. Für alle Eltern und Angehörigen bieten die Schülerinnen und Schüler und die Eltern der Klasse 6Rb in dieser Zeit eine Bewirtung in der Aula an.